Tokatschin

Aus Zeldapendium
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Tokatschin

Tokatschin in Tears of the Kingdom
Volk Gorone
Geschlecht männlich
Spiele
Orte
  • Goronia
  • Spähposten (TotKTears of the Kingdom)

Tokatschin ist ein Charakter in Breath of the Wild und Tears of the Kingdom.

Breath of the Wild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tokatschin ist ein Goronen-Kind aus Goronia. Nachts schläft er bei Hugo und Brohan, tagsüber sitzt er auf einer der Metallbrücken von Goronia. Wenn Link ihn anspricht, fragt Tokatschin, wer Link ist. Wenn Link ihm antwortet, ist Tokatschin wenig interessiert. Wenn Link jedoch das Gespräch beendet anstatt zu antworten, ist Tokatschin beeindruckt, da Link das Gespräch einfach beendet, obwohl er es war, der Tokatschin angesprochen hat. Daher beschließt Tokatschin, Link zu seinem Lehrling zu machen. Als Lehrmeister ist er nun auch bereit, sich Links Fragen zu stellen.

Nichtsdestotrotz antwortet Tokatschin einsilbig auf Links Fragen. Wenn Link ihm alle Fragen gestellt hat, behauptet Tokatschin, dass er froh ist einen solch wissbegierigen Lehrling zu haben. Er sagt Link, dass er nicht schüchtern sein soll, wenn er andere Fragen hat. Wenn Link daraufhin fragt, ob es Probleme gibt, antwortet Tokatschin, dass bei ihm alles gut ist, fügt für den Fall, dass Link sich gerne am Leid anderer ergötzt, an, dass Chef Bludo an Rückenschmerzen leidet.

Tears of the Kingdom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklungen in Goronia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittlerweile ist der Todesberg erkaltet, was starke Auswirkungen auf die gesamte Region Eldin hat. Da die Lava abgekühlt ist, haben sich völlig andere Wege und Gebiete aufgetan. Der Wandel ihres Lebensraums stellt die Goronen vor eine harte Probe. Um zu verhindern, dass Goronia an Verzweiflung untergeht, beginnt Yunobo, die neu entstandene Felslandschaft zu bearbeiten, um Erze abzubauen. Er will genug Erz fördern, dass Goronia auch in dieser neuen Situation auf sicheren Beinen stehen kann. Schnell schließen sich ihm mehrere der Goronen an. Insbesondere Tokatschin und Offrak gehören zu Yunobos fleißigsten Unterstützern.[1] Als Yunobo die Initiative nutzt, um ein Bergbauunternehmen zu gründen, denken die beiden Goronen-Jungen sich den Namen „Yunobau“ für die Firma aus.[2]

Tokatschin und Offrak sorgen sich

Durch die Yunobau wird Yunobo zu einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kernpfeiler der Goronen-Gesellschaft und Tokatschin und Offrak bleiben seine stolzesten Fürsprecher und Unterstützer. Dann aber kommt es zum Kataklysmus, der in ganz Hyrule verheerende Ereignisse verursacht. So bricht plötzlich ein rötlicher Nebel aus dem Todesberg hervor und Yunobo bricht auf, um nach dem Rechten zu sehen. Als er zurückkehrt, trägt er eine mysteriöse Maske, die er von der vermeintlichen Prinzessin Zelda erhalten hat; diese hat er auf dem Todesberg getroffen. Yunobo ist nun merklich fieser und autoritärer. Zudem bringt er den Goronen den korrumpierenden Schlemmstein, der sie abhängig macht. Dies hat zur Folge, dass abermals die gesamte Gesellschaft der Goronen auf dem Kopf steht und durch die Völlerei und Faulheit der besessenen Goronen gefährdet wird. Als Kinder sind Tokatschin und Offrak zwar nicht von der korrumpierenden Natur der Schlemmsteine betroffen, bekommen die Entwicklungen aber dennoch besorgt zu spüren.

Schlemmstein-Krise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tokatschin, Offrak und Bludo bekommen entsetzt mit, wie schließlich auch Torwächter Krant der Abhängigkeit nach Schlemmsteinen erliegt. Besorgt und missmutig sprechen sie darüber, werden aber von der überraschenden Ankunft Yunoboss' überrumpelt, der insbesondere die beiden Goronenjungen einschüchtert. So nötigt Yunobo Offrak und Tokatschin, vor dem Neuankömmling Link die Leistungen der Yunobau und Yunobos zu preisen, bevor er ihnen befiehlt, mit ihm zur Yunobau-Zentrale zurückzukehren. Weder Offrak noch Tokatschin wagen es, zu widersprechen. Dort warten die beiden argwöhnisch als Wachen vor einer nahen Höhle, in deren Inneren sich Yunoboss mit der vermeintlichen Prinzessin Zelda trifft. Wenn Link sie dort anspricht, beklagt Tokatschin Yunobos Charakterwandel und behauptet, dass dieser so nett war, bis er begann, die komische Maske zu tragen. In der Hoffnung, dass Link Yunobo überzeugen kann, keine Schlemmsteine mehr abzubauen, gewähren die beiden Goronenjungen ihm Zugang zur Höhle.

Tokatschin und Offrak sind erleichtert

Links Anwesenheit in der Höhle hat zur Folge, dass Yunobo ihn attackiert. Offrak und Tokatschin bekommen dies vom Eingang aus mit und Tokatschin ruft Yunobo zu, dass er die Maske ablegen solle, um wieder ihr lieber Yunoboss zu sein. Im Kampf kann Link Yunobos Maske zerstören und so den korrumpierenden Einfluss auf den Goronenjungen tilgen. Schlagartig wird Yunobo wieder er selbst, wodurch seinen beiden Schützlingen ein Stein vom Herzen fällt. Yunobo und Link schicken sich nun an, der mysteriösen Prinzessin Zelda zu folgen, um den Grund für ihre Handlungen zu erfahren. Offrak erinnert Yunobo daran, dass er ihnen unter „Zeldas“ Einfluss geraten hat, sich vom roten Nebel auf dem Todesberg fernzuhalten, so dass die beiden sich nun auf den Weg dorthin machen. Tokatschin fragt sich verwundert, ob Prinzessin Zelda etwas im Todesberg wohnt. Auf Yunobos Bitte hin kehren Tokatschin und Offrak nach Goronia zurück, um dort in Sicherheit auf die Rückkehr von Link und Yunobo zu warten.

Wenn Link und Yunobo im Untergrund unter dem Todesberg den Feuertempel gemeistert und die Kreatur Boldo Gohma bezwungen haben, die der Ursprung der Schlemmsteine war, werden die Goronen von ihrem üblen Einfluss befreit. Damit kehrt wieder Alltag in Goronia ein. Yunobo muss sich allerdings eine Standpauke von Bludo anhören und obwohl Tokatschin und Offrak ihn zu verteidigen versuchen, akzeptiert Yunobo seine Verantwortung für die vorherigen Ereignisse. Tokatschin wirft ein, dass Yunobo Goronia nur wieder so machen wollte, wie es früher war, und dass ihm dies letztendlich auch gelungen ist.

Nachdem in Goronia wieder Frieden eingekehrt ist, werden Offrak und Tokatschin von Yunobo zu Botschaftern der Goronen ernannt und zum Spähposten entsandt.[3] Dies ist ihre erste Reise außerhalb von Goronia.[4] Tokatschin freut sich auf den Ausflug mit Offrak und darauf, endlich mal ein bisschen Freizeit zu haben. Kurz darauf brechen die beiden auf und sind fortan im Spähposten anzutreffen. Dort rollt Tokatschin auf dem zentralen Platz herum und findet es dort toll, da es viel zu sehen gibt. Er besteht aber darauf, dass er nicht herumspielt sondern auskundschaftet, ob sich irgendwo Monster anschleichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Ich war so in die Suche nach Erz vertieft, dass ich gar nicht bemerkt habe, wie sich andere mir angeschlossen haben. Am fleißigsten dabei waren Tokatschin und Offrak... “Yunobos Tagebuch (Tears of the Kingdom)
  2. „Also habe ich beschlossen, eine Firma zu gründen, die dafür sorgt, dass alle sicher und unbesorgt arbeiten können. Ich nenne sie die „Yunobau“. Tokatschin und Offrak haben sich den Namen ausgedacht!“Yunobos Tagebuch (Tears of the Kingdom)
  3. „Hör mal, hör mal! Yunoboss hat uns einen total wichtigen Auftrag gegeben! Wir vertreten das Volk der Goronen!“Offrak (Tears of the Kingdom)
  4. „Nur, weil wir das erste Mal überhaupt aus Goronia weg sind, heißt das nicht, dass wir nur herumspielen!“Tokatschin (Tears of the Kingdom)


Tokatschin“ in anderen Sprachen
Sprache Name
Japanisch トカチン (Tokachin) (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom)
Englisch Slergo (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom)
Französisch (EUEuropa) Tokach (TotKTears of the Kingdom)
Italienisch Tokacin (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom)
Spanisch (EUEuropa) Rangoro (TotKTears of the Kingdom)