Yunobo
| Yunobo | |
|---|---|
Illustration von Yunobo für Tears of the Kingdom |
|
| Titel |
Goronenjunge Chef der Yunobau (TotKTears of the Kingdom) Weiser des Feuers (TotKTears of the Kingdom) |
| Volk | Gorone |
| Spiele | |
| Andere Auftritte | Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung |
| Orte |
|
| Ähnliche Charaktere | Sidon, Tulin, Riju, Mineru |
| Synchronsprecher | Christian Zeiger (Deutsch)[1] |
| Musikthema | Yunobo's Theme |
Yuno, besser bekannt als Yunobo[2] (auch Yunoboss genannt), ist ein Charakter in Breath of the Wild, Tears of the Kingdom und Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung.
Yunobo ist ein schüchterner und ursprünglich ängstlicher Goronenjunge aus Goronia, der aber schließlich an Mut gewinnt und Link in mehreren Situationen unterstützt. Er ist ein Nachfahre des Recken Daruk und der Weise des Feuers.
Breath of the Wild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Yunobo ist ein junger Gorone aus Goronia. Er ist der Nachfahre des Recken Daruk und besitzt genau wie dieser die Fähigkeit Daruks Schirm.
Wenn Link in Goronia auftaucht, wird ihm aufgetragen Yunobo zu treffen, der sich zur Nordmine aufgemacht hat, um aus dem Speicher dort Medizin für den Chef Bludo zu holen. Wenn Link dort auftaucht, kann er Yunobo nicht finden, da dieser im Speicher eingesperrt ist. Wenn Link den Speicher mit einer Kanone aufschießt, schützt sich Yunobo mit Daruks Schirm und wenn Link hereinkommt, rennt er panisch umher, da er Link für ein Monster hält.
Er erkennt Link dann jedoch als Hylianer und fragt, ob Link den Felsen zerbrochen und ihn gerettet hat. Er fragt dann, was Link an einem Ort wie diesem macht. Link erklärt, dass er Yunobo sucht und Yunobo erklärt, dass er das selbst ist. Er sagt, dass ihm ein Stein vom Herzen fällt, endlich gerettet worden zu sein, und verrät, dass sein eigentlicher Name Yuno ist, ihn aber keiner so nennt. Yunobo verrät, dass er das Schmerzmittel für den Chef holen wollte, dann aber Lavabrocken herunterkamen und ihm den Eingang versperrten. Wenn Link ihm verrät, dass er die Kanone genutzt hat, um den Eingang freizulegen, ist Yunobo geschockt, dass es einem Nicht-Goronen gelungen ist, obwohl die Kanonen so schwer zu bedienen sind. Um dem Chef so schnell wie möglich das Schmerzmittel zu liefern, verabschiedet sich Yunobo von Link und kehrt ins Dorf zurück.
Bludo schickt Yunobo weiter zur Brücke von Eldin, damit dieser zusammen mit Link Vah Rudania besänftigen kann. Dort wird Yunobo allerdings von einer Gruppe Moblins angegriffen und verteidigt sich mit Daruks Schirm. Nachdem Link ihn vor den Moblins gerettet hat, bedankt sich Yunobo für die erneute Rettung und fragt sich dann, wo der Chef bleibt. Link erklärt ihm, dass er selbst Bludo vertritt und überredet Yunobo, stattdessen mit ihm den Titanen zu bezwingen. Yunobo sieht ein, dass es für Link möglich sein müsste, den Titanen zu betreten, wenn dieser zuvor geschwächt wurde und willigt daher ein, zu helfen. Er versteht zwar nicht, warum Link den Titanen betreten wollen würde, beschließt allerdings, dass das Links Sache sei. Er verrät Link, dass der Chef die Brücke hochgezogen hat und sie daher nicht bis zur Spitze des Todesbergs vordringen können. Mithilfe einer der Kanone könnte Link allerdings Yunobo auf die Brücke schießen und sie zu Fall bringen. Für Yunobo ist das kein Problem, da er ja durch Daruks Schirm geschützt ist. Er bittet Link trotzdem, so sanft wie möglich zu schießen.
Nachdem die Brücke heruntergelassen wurde, ziehen Link und Yunobo weiter. Yunobo folgt Link nun den Todesberg hinauf, plötzlich sendet Rudania jedoch einige Drohnen aus, um die Feinde zu lokalisieren. Yunobo warnt Link, dass Rudania den Todesberg ausbrechen lassen wird, wenn die Drohnen ihn oder Link entdecken. Um nichts falsch zu machen, will Yunobo sich mit Link auf Zeichen einigen, bei dem Yunobo stehen bleibt oder beim erneuten Zeichen weiterläuft. So kann Link Yunobo an sicheren Orten stehen lassen, um sich um die Drohnen zu kümmern, die auf dem Weg vor ihnen warten. Zuzwinkern und Telepathie lehnt Yunobo als Zeichen ab und die beiden einigen sich auf Pfeifen. Bei einem Pfiff von Link bleibt Yunobo stehen oder läuft weiter. Wenn die beiden eine Kanone erreichen, kann Link Yunobo auf Rudania feuern, der sich daraufhin höher und höher auf den Todesberg zurückzieht.
Nachdem Rudania drei Mal getroffen wurde, zieht der Titan sich in den Krater des Todesbergs zurück. Nachdem Rudania zurück in den Krater getrieben ist, sagt Yunobo, dass das Links Chance sei, den Titanen zu betreten. Tatsächlich springt Link in den Titanen herab und landet auf Rudania, wobei Yunobo oben auf dem Todesberg zurückbleibt. Nachdem Link den Titanen befreit hat, sieht Yunobo voller Sorge wie der Titan sich erhebt, erkennt dann jedoch voller Freude den Geist seines Ahnen Daruk auf Rudania, dem er daraufhin zuwinkt.
Nachdem Rudania besänftigt ist, kann Link Yunobo in Goronia antreffen.
Tears of the Kingdom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Entwicklungen in Goronia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mittlerweile ist der Todesberg erkaltet, was starke Auswirkungen auf die gesamte Region Eldin hat. Da die Lava abgekühlt ist, haben sich völlig andere Wege und Gebiete aufgetan. Der Wandel ihres Lebensraums stellt die Goronen vor eine harte Probe. Yunobo sieht diese Entwicklungen mit Sorge und fürchtet, dass sie Goronia in die Knie zwingen könnten.[3] Er sieht aber eine Chance in den Felslandschaften, die die erkaltete Lava aufgetan hat. So erhofft er sich, dass die Felsen reich an Erzen sind und dass diese Goronia zurück zu altem Glanz verhelfen könnten. Entsprechend beginnt er entschlossen, zu graben und merkt schließlich, dass sich einige Goronen seinem Eifer angeschlossen haben. Insbesondere die Goronenjungen Offrak und Tokatschin erweisen sich als fleißig. Yunobo erkennt, dass er nicht der einzige ist, dem das Wohlergehen Goronias am Herzen liegt. Aus diesem Grund beschließt er, eine Bergbaugesellschaft zu gründen. Offrak und Tokatschin – nach wie vor Yunobos größte Fürsprecher – geben der Firma den Namen „Yunobau“.
Die meisten Goronen und auch einige Hylianer beginnen, für die Yunobau zu arbeiten, welche sich schnell zu einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kernpfeiler der Goronen-Gesellschaft entwickelt. Yunobo sieht auch eine Gelegenheit, den Tourismus in Goronia zu fördern und lässt die von der Yunobau geförderten Erze zu Sonderpreisen an Reisende verkaufen.[4] Dafür wird an der Straße zu Goronia eigens ein Markt eröffnet, aber auch Läden in Goronia verkaufen die Edelsteine für die Hälfte des eigentlichen Preises. Yunobo veranlasst sogar, dass eine neue Straße nach Goronia gebaut wird, damit möglichst viele Leute die Stadt sicher erreichen können.[5] In Akkala arbeiten Goronen der Yunobau mit dem Bauunternehmen Dumsda und der Sonau-Forschungsgruppe am Dumsda-Projektgelände zusammen. Einige Goronen werden sogar damit beauftragt, einen großen Vergnügungspark namens „Lorenland“ in der nun stillgelegten Südmine zu errichten, um die Reisenden zum Lächeln zu bringen.[6]

Dann aber kommt es zum Kataklysmus, der in ganz Hyrule verheerende Ereignisse verursacht. So bricht plötzlich ein rötlicher Nebel aus dem Todesberg hervor und Yunobo, der den Ausbruch des Vulkans fürchtet, bricht auf, um nach dem Rechten zu sehen. Auf dem Gipfel trifft er zu seiner Überraschung auf eine Gestalt, bei der es sich vermeintlich um Prinzessin Zelda handelt. Gutgläubig geht Yunobo davon aus, dass tatsächlich die Prinzessin vor ihm steht. Daher nimmt er auch die mysteriöse Maske an sich, die sie ihm reicht, und setzt sie auf.[7] Schlagartig wird er von der korrumpierenden Macht der Maske beeinflusst und steht unter dem Bann der Gestalt, bei der es sich in Wirklichkeit um eine boshafte Kreatur des wiedererstarkten Dämonenkönigs handelt. Yunobo ist zu diesem Zeitpunkt nicht länger Herr seiner Selbst.[8] Er ist nun merklich fieser und autoritärer.[9]
Zurück in Goronia beginnt Yunobo nun, den Willen der boshaften Kreatur umzusetzen. So warnt er die Goronen vor dem roten Nebel, der aus dem Todesberg strömt und hält sie dadurch vom Ursprung der Korrumpierung fern.[10] Außerdem lädt er seine Belegschaft zum Essen ein und gibt ihnen eine Runde seines neuen Produkts aus. Bei diesem handelt es sich um den korrumpierenden Schlemmstein, den er von der vermeintlichen Prinzessin erhalten hat und der jene, die ihn konsumieren, sofort abhängig macht. Dies hat zur Folge, dass abermals die gesamte Gesellschaft der Goronen auf dem Kopf steht und durch die Völlerei und Faulheit der besessenen Goronen gefährdet wird. Die Yunobau baut nun ausschließlich Schlemmsteine ab und verkauft sie auf dem zentralen Platz Goronias. Yunobo selbst, der sich großspurig als „Yunoboss“ bezeichnen lässt, hat somit faktisch die Kontrolle über ganz Goronia und lässt sich auch nicht länger von Bludo einschüchtern. Ein weiteres Mal ist die Gesellschaft der Goronen massiv bedroht; diesmal aus dem Inneren heraus.
Weiser des Feuers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wenn Link nach dem Kataklysmus Goronia erreicht, erkennt er schnell, welches Chaos der Schlemmstein über die Goronen gebracht hat. Im Zentrum der Stadt nahe der von der Yunobau errichteten Schlemmsteinplatte befindet sich Bludo mit Offrak und Tokatschin. Außerdem anwesend ist der Torwächter Krant, der nun ebenfalls der Schlemmsteinsucht verfallen ist. Schließlich tritt auch Yunobo großspurig hinzu und fragt abfällig, was los sei. Er erkennt Link, bezeichnet diesen aber als mickrig. Als Bludo beginnt, aufzubegehren, wird Yunobo barsch und rät dem Chef, die Klappe zu halten. Er nötigt Offrak und Tokatschin, den Erfolg der Yunobau und die Leistungen Yunobos selbst zu preisen, bevor er desinteressiert nach dem Grund für Links Anwesenheit fragt. Links Suche nach Prinzessin Zelda ist für Yunobo nicht von Interesse und er behauptet nur, nichts zu Zelda zu sagen zu haben. Als die beiden Goronenkinder anmerken, dass Yunobo doch kürzlich eine Hylianerin getroffen hat, die Zelda ähnelt, behauptet Yunobo barsch, dass sie nichts über Sachen zu reden haben, die sie nichts angehen. Er erklärt abweisend, dass in Goronia alles in Ordnung sei und man Prinzessin Zelda nicht gesehen habe. Entsprechend fordert er Link auf, sich wieder zu verziehen. Auch Yunobo bricht zur Yunobau-Zentrale auf, wo er sich mit Prinzessin Zelda treffen soll. Er befiehlt Offrak und Tokatschin, ihn zu begleiten. Ein weiterer Versuch Bludos, den großspurigen Goronenjungen zu maßregeln scheitert an dem plötzlichen Auftreten von Bludos Rückenleiden. Yunobo kommentiert dies abfällig, bevor er mit Offrak und Tokatschin aufbricht.

Yunobo trifft sich nun in einer Höhle nahe der Zentrale mit der vermeintlichen Prinzessin und erhält weitere Vorräte an Schlemmsteinen. Zwar hat er Tokatschin und Offrak als Wachen am Eingang stationiert, doch diese lassen Link in der Hoffnung, er könne Yunobo zur Räson bringen, passieren. Dies hat zur Folge, dass Yunobo – abermals von der Maske angetrieben – Link attackiert. Im Kampf kann Link Yunobos Maske zerstören, so dass dieser schlagartig wieder er selbst wird. Er erkennt entsetzt, dass die Maske ihn beeinflusst hat, wenngleich er sich nicht mehr an seine Handlungen seit er sie aufsetzte erinnert. Da er die Maske von Prinzessin Zelda erhalten hat, will er diese fragen, was es damit auf sich hat. Die scheinbare Prinzessin ist aber bereits außer Reichweite und lässt außerdem weitere Schlemmstein-Felsen herabstürzen, die den Höhleneingang versperren und Yunobo, Link, Offrak und Tokatschin im Inneren einsperren. Da diese sich nur mit Yunobos Rollangriff zerstören lassen,[11] rollt Yunobo sich zusammen und lässt sich von Link in Richtung der Steine abfeuern. Diese werden durch den Angriff zertrümmert und der Weg ist wieder frei. Yunobo will sofort die Suche nach Prinzessin Zelda aufnehmen; der rote Nebel aus dem Todesberg lässt ihn schließen, dass sie ihre Suche dort beginnen sollten. Begleitet von Link macht Yunobo sich auf zum Gipfel des Todesbergs und bittet die beiden Goronenjungen, in Goronia zu warten.
Auf dem Berg angekommen erspähen die beiden Prinzessin Zelda abermals, aber diese läuft in Richtung des Kraters. Aus diesem bricht fast augenblicklich eine massive, dreiköpfige Kreatur aus dem rötlichen Stein. Yunobo, der Zelda in Gefahr wähnt, will das Monster sofort bekämpfen. Da er die Köpfe vom Boden aus nicht erreicht, nutzen Link und Yunobo einen Gleiter aus Sonau-Bauteilen, um sich in die Lüfte zu schwingen und Yunobo von dort auf Ilvazias Köpfe abzuschießen. Dies zerstört die Kreatur und der Weg in den Krater ist frei. Da Yunobo befürchtet, dass Zelda in das Loch gestürzt ist, springt er ohne zu zögern hinterher und landet im Untergrund. Wenn Link dort zu ihm aufschließt, hören die beiden plötzlich eine mysteriöse Stimme, die Yunobo zu sich ruft. Die Stimme scheint einem massiven Bauwerk in der Nähe zu entstammen, die sich als die alte Goronen-Stadt Goropolis entpuppt. Die beiden betreten den Feuertempel und sehen Zelda im Inneren erneut, aber erneut wird ihnen der Weg zur Prinzessin versperrt. Die Stimme erklingt erneut, bezeichnet Yunobo als Nachfahren und offenbart, dass das Tor, das ihnen den Weg versperrt, von fünf Schlössern versiegelt ist. Yunobos Macht ist an fünf Stellen im Tempel vonnöten, um die Schlösser zu öffnen. Obwohl Yunobo sich nicht erklären kann, von wem die Stimme stammt, traut er ihr dennoch genug, um mit Link den Feuertempel zu beschreiten und die Mechanismen zu aktivieren, die die Schlösser öffnen.[12]

Wenn Yunobo und Link die Tür öffnen, finden sie die scheinbare Zelda in der Kammer dahinter. Diese steigt plötzlich empor und fährt geradewegs in eine Ader Schlemmstein an der Decke ein, die sich daraufhin als die monströse Kreatur Boldo Gohma entpuppt. Es entbrennt ein Kampf gegen den Peiniger des Feuertempels, der gleichzeitig auch der Ursprung des Schlemmsteins ist. Abermals ist Yunobos Rolle vonnöten, um die Felsen zu zerschmettern, aus denen Boldo Gohmas Beine bestehen. Dies hat zur Folge, dass Yunobo und Link Boldo Gohma mit vereinten Kräften besiegen können. Dies vernichtet nicht nur augenblicklich sämtliche Schlemmsteine und befreit die Goronen von deren Einfluss, es gibt zudem einen Mysterienstein der Sonau preis. Als Yunobo diesen berührt, spricht abermals die mysteriöse Stimme zu ihr. Diese offenbart sich als Urahne Yunobos und ehemaliger Weiser des Feuers. Dieser hat Yunobo als würdigen Erben auserkoren und berichtet außerdem von der Versiegelung des Dämonenkönigs in alter Zeit. Yunobo akzeptiert seine neue Rolle als Weiser und Kampfgefährte Links stolz und fordert ihr Schicksal sogleich ein. Er schwört Link im Folgenden, ihn im Kampf gegen den Dämonenkönig zu unterstützen. Da Yunobo Link nicht auf sein weiteres Abenteuer begleiten kann, stellt er ihm seinen Geist zur Seite.
Yunobo kehrt nun nach Goronia zurück, wo er von Bludo für seine Torheit gescholten wird. Tokatschin und Offrak wollen ihn zwar verteidigen, doch Yunobo sieht ein, dass er Goronia einen Riesenärger beschert hat. Er gibt zu, dass sie es insbesondere Link verdanken, dass die Schlemmstein-Krise zu Ende ist und die Goronen wieder Frieden haben. Yunobo verrät nun auch, dass sie Prinzessin Zelda trotz ihrer Mühen nicht gefunden haben und er merkt auch verwundert an, dass es im Feuertempel aussah, als hätte sich die Prinzessin freiwillig in das Felsmonster hineinbegeben. Offrak wundert sich, ob es sich bei der scheinbaren Zelda womöglich um eine „andere“, böse Prinzessin Zelda gehalten hat und diese womöglich das Steinmonster war. Dies gibt Yunobo zu denken. Nichtsdestotrotz ist er überzeugt, dass nur die echte Prinzessin Zelda ihnen Antworten liefern kann, so dass er sich mit der Yunobau dem Ziel widmet, sie zu finden. Er verspricht, dass um die ganze Stadt herum Ausschau nach Spuren der Prinzessin gehalten wird. Auch Bludo schlägt versöhnliche Töne an und gibt Yunobo seinen Segen, Link weiterhin zu unterstützen.
Im Anschluss kommen Bludo und Yunobo ins Gespräch über etwas, das die merkwürdige Zelda, die Yunobo kontrolliert hat, über die Echsal-Seen gesagt hat. Link kann dies als Anstoß nehmen, sich auf die Suche machen und mit dem Rudania-Helm den Schatz bei den Seen zu finden. Wenn Link mit dieser zurückkehrt, ist Yunobo begeistert und bezeichnet den Helm ehrfürchtig als unglaublichen Schatz. Auch Bludo ist beeindruckt, wenn Link seinen Fund offenbart. So bezeichnet er Link als würdigen Partner für Yunobo und bedankt sich für die guten Neuigkeiten. Bludo kehrt zu seinem Haus zurück, wo er amüsiert darüber sinniert, dass der einst so hilflose und unselbstständige Yunobo nun zu einem Weisen herangereift ist. Er bezeichnet Yunobo trotz seiner Fehler als aufrichtigen Kerl, auf den man sich verlassen kann. Yunobo verbleibt auf dem zentralen Platz in Goronia. Wenn Link ihn anspricht, berichtet Yunobo von Ereignissen, die mit Nebenaufgaben in der Region verknüpft sind; etwa, das Volcon und Ratore ihr Gasthaus aufgegeben haben und verreisen wollen, oder dass ein Goronenarbeiter namens Motta verschwunden zu sein scheint.

Wenn Link alle vier Weisen unterstützt hat, ihr Schicksal wahrzunehmen, wird er schließlich ins schwebende Schloss Hyrule berufen, wo sich die vermeintliche Zelda als Marionette des Dämonenkönigs offenbart. Es kommt zum Kampf, in dem die vier Weisen Link schließlich zur Seite eilen. Sie können das Phantom besiegen, woraufhin Ganondorf direkt zu ihnen spricht und ihnen einen kleinen Einblick in seine düstere Macht sowie seine Ziele ermöglicht. Dies verschafft ihnen allerdings auch die Erkenntnis, dass Ganondorf seine volle Macht noch nicht zurückerlangt hat. Die Weisen und Link ziehen sich daraufhin zum Spähposten zurück, um mit Purah die nächsten Schritte zu besprechen.
Sofern Link Yunobo dabei geholfen hat, sein Schicksal als Weiser des Feuers wahrzunehmen, unterstützt Yunobo Link später im Kampf gegen die Armee des Dämonenkönigs. Hat Link dies nicht getan, muss er die Armee ohne Yunobos Hilfe bekämpfen und darüber hinaus auch Boldo Gohma selbst in der Miasma-Grotte entgegentreten.
Nachdem Link und die fünf Weisen Ganondorf besiegt haben, begeben sich Yunobo, Link, Zelda, Sidon, Riju und Tulin mit Purah zum Tempel der Zeit auf der Vergessenen Himmelsinsel, um Minerus Geist zu verabschieden.
Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- „Yunobo aus Goronia“: Link begleitet Yunobo dabei, sich seinem Schicksal als Weiser des Feuers zu stellen.
Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung wird Yunobo von Terako aus der Zukunft geholt, damit der Daruk beim Kampf gegen Ganons Feuerfluch unterstützen kann. Danach wird er spielbar. Seine Waffen sind Felsenfilets.
Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
-
Yunobo in Breath of the Wild
-
Illustration aus Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung
-
Illustration aus Tears of the Kingdom
-
Illustration aus Tears of the Kingdom
-
Illustration zu Tears of the Kingdom
Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Mit dem DLC-Inhalt Die Ballade der Recken wird Daruks Tagebuch in Yunobos Haus in Goronia platziert, wo Link es lesen kann.
| Sprache | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| Deutsch | Yuno[2] (BotWBreath of the Wild) Yunobo (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) Yunoboss (TotKTears of the Kingdom) |
|
| Japanisch | ユン (Yun)[13] (BotWBreath of the Wild) ユン坊 (Yunbō) (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) ユン社長 (Yunshachō) (TotKTears of the Kingdom) |
Bō (坊) ist eine Anrede, die für kleine Kinder verwendet wird. Firmenpräsident / Direktor / Boss Yun |
| Englisch | Yunobo[Anm. 1] (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) President Yunobo (TotKTears of the Kingdom) |
Präsident Yunobo |
| Französisch (EUEuropa) | Yun[14] (BotWBreath of the Wild) Yunobo (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) M'sieur Yun (TotKTears of the Kingdom) |
Herr Yun (M'sieur ist eine Kurzform von Monsieur.) |
| Italienisch | Yum[15] (BotWBreath of the Wild) Yunobo (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) presidente Yunobo (TotKTears of the Kingdom) |
Präsident Yunobo |
| Spanisch (EUEuropa) | Yunoboro[16] (BotWBreath of the Wild) Yunobo (BotWBreath of the Wild, TotKTears of the Kingdom) presidente Yunobo (TotKTears of the Kingdom) |
Präsident Yunobo |
- ↑ An der Stelle, an der Yunobo in anderen Sprachversionen seinen richtigen und seinen Spitznamen nennt, nennt er in der englischen Version zweimal denselben Namen.
„The name's Yunobo. Everyone calls me... Yunobo. Makes sense, goro.“
(Inoffizielle Übersetzung: „Der Name is Yunobo. Jeder nennt mich... Yunobo. Macht Sinn, goro.“)
– Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild)
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Christian Zeiger in der IMDb
- ↑ a b „Yunobo, das bin ich. Also eigentlich heiße ich Yuno, aber so nennt mich keiner.“ — Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild)
- ↑ „Nachdem der Todesberg aufgehört hatte, Feuer zu speien, kühlte auch die Lava hier in Eldin ab. Die Temperaturen fielen drastisch, ja, das ganze Klima veränderte sich... Als Folge davon wurden viele von uns krank, andere verfielen wegen der Veränderungen in Panik. Wenn das so weitergeht, ist es aus mit Goronia... Es muss etwas geben, das ich tun kann. “ — Yunobos Tagebuch (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Und dann können wir ihnen die Erze, die die Yunobau fördert, zu einem Sonderpreis verkaufen!“ — Yunobos Tagebuch (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Wir müssen ausnutzen, dass endlich Besucher zu uns kommen können, ohne spontan in Flammen aufzugehen! Also haben wir beschlossen, eine neue Straße zu bauen, damit möglichst viele Leute problemlos nach Goronia gelangen. “ — Yunobos Tagebuch (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Das Lorenland wurde eröffnet! Yunoboss hat uns drei Brüdern einen wichtigen Auftrag gegeben: „Bringt alle zum Lächeln!“ Das Lorenland nutzt die aufgegebene Südmine, in deren Nähe auch der Mineralienmarkt ist. Also werden auch die Reisenden lächeln, die zum Einkaufen herkommen! “ — Kavitas Tagebuch (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Ah! Ich erinnere mich! Ja! Ich hab Prinzessin Zelda am Krater des Todesbergs gesehen. Sie hat mit mir geredet und mir diese Maske gegeben! “ — Yunobo (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Was ist passiert?! Ich hab die Maske von Prinzessin Zelda aufgesetzt und dann... Mann, ich erinnere mich an gar nichts mehr!“ — Yunobo (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Seit er die komische Maske trägt, die die blonde Hylianerin ihm gegeben hat, benimmt sich Yunoboss merkwürdig... Mit der Maske sieht er so gemein aus, und er sagt auch nur noch gemeine Sachen...“ — Tokatschin (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Hast du's vergessen, Yunoboss? Du hast uns doch gesagt, dass der rote Nebel gefährlich ist und wir wegbleiben sollen.“ — Offrak (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Diese roten Felsen kriegt man nur mit meinem Rollangriff kaputt.“ — Yunobo (Tears of the Kingdom)
- ↑ „Diesmal hat man die Stimme ganz deutlich gehört. Von wem kann die nur stammen? Und wer ist wessen Nachfahre? Mir ist das alles schleierhaft. Aber immerhin hat sie uns auch verraten, wie man das Tor öffnet. Also scheint es jemand Nettes zu sein!“ — Yunobo (Tears of the Kingdom)
- ↑ „ボクが そのユン みんなからは ユン坊って言われてるコロ“
(Inoffizielle Übersetzung: „Ich bin dieser Yun. Alle nennen mich Yunbō“)
– Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild) - ↑ „En fait je m'appelle Yun, mais tout le monde m'appelle Yunobo...“
(Inoffizielle Übersetzung: „Eigentlich heiße ich Yun, aber alle nennen mich Yunobo...“)
– Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild) - ↑ „Sono Yum, ma tutti mi chiamano Yunobo.“
(Inoffizielle Übersetzung: „Ich bin Yum, aber alle nennen mich Yunobo.“)
– Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild) - ↑ „Me llamo Yunoboro... Aunque en realidad todos me conocen como Yunobo.“
(Inoffizielle Übersetzung: „Mein Name ist Yunoboro... Aber eigentlich kennt mich jeder als Yunobo.“)
– Yunobo bei der ersten Begegnung mit Link (Breath of the Wild)